Produktion Geschirr

Acht Schritte und viele Hände

Unser Porzellan entsteht in einer kleinen Familienwerkstatt in Vietnam, in der Handwerk über Generationen weitergegeben wurde. Jeder Schritt braucht Zeit, Erfahrung und viele sorgfältige Entscheidungen. Langsamer als eine Fabrik und genau deshalb so besonders.Jedes Tinkalu-Stück beginnt weich und formlos und durchläuft viele Hände, bevor es auf Ihrem Tisch steht. Erfahrene Handwerker geben ihm seine Gestalt, kein Stück gleicht dem anderen. Darum ist Ihr Geschirr speziell für Sie gemacht.

Kapitel 01


Der Guss


Am Anfang ist alles noch flüssig: eine feine Mischung aus Kaolin und Wasser wird von erfahrenen Händen in empfindliche Formen aus Gips gegossen. Noch formlos, noch voller Möglichkeiten.

Kapitel 02


Das Ruhen


Der Gips entzieht der Mischung Wasser. Nicht schnell, nicht maschinell, in seinem eigenen Tempo. Nach wenigen Stunden ist eine hauchzarte Wand entstanden. Jede Form wird rund 100 Mal verwendet, dann erneuert, damit jede Kante präzise bleibt und jedes Stück so fein ausfällt wie das erste. Deshalb ist Ihr Geschirr so besonders.

Kapitel 03


Das Lösen


Die Form wird geöffnet. Eine Mitarbeiterin löst die Schale heraus. Sie ist noch rau, fragil, aber eindeutig eine Form. Jedes Teil ist ein bisschen anders, keines exakt wie das andere. Das ist die Handarbeit, die Sie später spüren.

Kapitel 04


Das Glätten


Kanten werden begradigt, Oberflächen geglättet. Finger fahren über jede Rundung, bis sie sich richtig anfühlt. Hier entsteht die organische Form, die man nicht mehr aus der Hand geben mag.

Kapitel 05


Das erste Feuer


Das erste FeuerIn den Ofen. 1200 Grad. Große Hitze macht aus dem zerbrechlichen Rohling festes, robustes und doch so zartes und leichtes Porzellan. Hier zeigt sich dass Experten daran gearbeitet haben. Es braucht Erfahrung, um zu wissen, wie der Ton reagiert, bevor er brennt.

Kapitel 06


Die Prüfung


Jedes Stück wird in die Hand genommen, geprüft, gereinigt. Was nicht überzeugt, wird nicht weiterbearbeitet.

Kapitel 07


Die Glasur


Die Innenseite wird von Hand glasiert. Der zweite Brenngang: Die Glasur schmilzt und  gibt dem Porzellan seine glänzende Oberfläche. Das ist nicht nur Design sondern Wissen und Handwerk.

Kapitel 08


Die Signatur


Ganz zuletzt die Signatur auf der Unterseite. Sie macht aus einem Stück Porzellan ein Original. Von Hand gemacht, geprüft, für gut befunden.  Sie erkennen sofort, dass es echt ist. Kein Etikett. Ein Versprechen.

Fertig für unsere Kunden. Aus flüssiger Erde ist ein Geschirr geworden, das bleibt. Es wartet nur noch auf einen Platz an Ihrem Tisch.Handgemacht heißt: nie zweimal gleich.Ein Rand, der eine Spur uneben verläuft. Ein minimaler Punkt in der Glasur. Kein Makel, sondern der Fingerabdruck eines Menschen, der mit Erfahrung und Können jedes Teil vollendet. Keine Fabrikware, sondern echtes Handwerk.